Ein Paar geht über einen Holzsteg spazieren, der über ein Wasserbecken führt, das mit Schilf bewachsen ist.

Wassergarten

Der Wassergarten prägt als gestalterisches Highlight maßgeblich das Bild des Areals. Er verbindet die Schwere und Härte der Industrie mit der Leichtigkeit der Natur und lädt zum Spazieren, Verweilen und Staunen ein.

Veranstaltungen im Wassergarten

Die Becken im Wassergarten

Fünf kaskadenartig angelegte Wasserbecken plätschern, rauschen und dampfen auf insgesamt 29.000 Quadratmetern Fläche für Auge und Ohr der Besucher im Erlebnisort Reden. Er ist jedoch nicht nur ein Ort der Erholung, sondern übernimmt aber auch zugleich wichtige technische und ökologische Aufgaben:

  • Er dient zur Pufferung sämtlicher Regenwässer am Standort.
  • Er ermöglicht die energetische Nutzung und Abkühlung des Grubenwassers und damit die ökologische Entlastung des Vorfluters Klinkenbach.
  • Er dient der Abdichtung der Altlast des ehemaligen Grubenbahnhofs, die eine Bedingung zur Entlassung der Fläche aus der Bergaufsicht war.
Kartenausschnitt vom Wassergarten mit seinen fünf nummerierten Becken. © formart culture

Simsen- und Binsenbecken  

Becken 1 - Das Becken 1 beginnt ganz im Westen, an der Straße Am Bergwerk Reden, und führt Wasser nach Osten bis zu dem Übergang in das Becken 4 ab. Bei Regenwetter wird dem Becken Oberflächenwasser aus dem Regenwasserkanal der Gustaf-de-Lattin-Gasse zugeleitet. Die Becken haben durch die Binsenbepflanzung einen grasartigen Bewuchs.

Geothermische Wärmeversorgung und Mosesgang

Becken 2 - Im Geothermiebecken wird das 32°C warme, aus 800 m Tiefe gehobene Grubenwasser gesammelt und über Wärmetauscher energetisch genutzt, um die Gebäude des Erlebnisortes Reden zu heizen. Der zusätzlich benötigte Wärmebedarf wird durch eine Holzhäckselheizung in der Geothermiezentrale gedeckt. Das Grubenwasser durchfließt anschließend das Abkühlbecken, den Mosesgang und den Nebelbach. Diese Abkühlung nutzt ökologisch dem Klinkenbach, in den die Wässer am Ende des Wassergartens fließen.

Das Seerosenbecken

Becken 3 - Das schmale Becken verläuft im Zentrum des Wassergartens entlang der Gabionen nach Westen bis zur Sandsteinmauer an der Straße Am Bergwerk Reden. Es nimmt das Regenwasser auf, das von der Halde Reden und dem Absinkweiher Brönnchesthal zugeleitet wird und ist als eher stilles Wasser mit 200 Seerosen bepflanzt

Sumpfzypressenwald

Becken 4 - Das Becken ist in zwei Höhenstufen gegliedert. Es bildet das zentrale Rückhaltebecken der gesamten angeschlossenen gewerblichen Nutz- oder Wohnflächen. Hier können über 3.000 m³ Regenwasser bei Starkregenereignissen temporär angestaut und gepuffert werden. Die Sumpfzypressen erinnern an die Pflanzenwelt des Karbon, der Entstehungszeit unserer Steinkohle.

Nebelbach und Grubenwasserabfluss

Becken 5 - Das Becken ist ein offener Graben für das Grubenwasser aus dem Becken 3, das hier wie in einem steinigen Wildbach durch den Wassergarten geführt wird. Ab diesem Punkt vereinigen sich Gruben- und Regenwasser, werden gemeinsam abgekühlt und in den Klinkenbach abgeleitet.

Fotoausstellung Walter Bernstein

Die Förderstiftung Walter Bernstein lädt herzlich zur neuen Bildergalerie im Wassergarten des Erlebnisortes Reden ein. Gezeigt werden Werke des bedeutenden saarländischen Industriemalers Walter Bernstein (1901–1981), der als einer der wichtigsten künstlerischen Chronisten des saarländischen Industriezeitalters gilt. Anlässlich seines 125. Geburtstags im kommenden Jahr erinnert die Ausstellung an das eindrucksvolle grafische und malerische Schaffen des aus Schiffweiler stammenden Künstlers. Die präsentierten Arbeiten wurden von der Künstlerin Vera Morosova kuratiert. Die Ausstellung ist frei zugänglich.

In regelmäßigen Abständen finden öffentliche, kostenfreie Führungen durch die Ausstellung statt. Erfahrt mehr über Walter Bernstein und die Geschichten, die hinter seinen Bildern stecken.

Ein Paar betrachtet die Foto-Infotafel zur neuen Fotoausstellung im Wassergarten des Erlebnisort Reden.
Ein Paar betrachtet die Foto-Infotafel zur neuen Fotoausstellung im Wassergarten des Erlebnisort Reden. © Manuela Meyer

Hunde willkommen

Im Erlebnisort Reden sind unsere vierbeinigen Freunde gern gesehene Gäste! Damit sich alle Besucher, ob mit oder ohne Hund, wohlfühlen, bitten wir um die Beachtung einiger Regeln:

 

Leinenpflicht:
Bitte führt euren Hund auf dem gesamten Gelände an der Leine. So sorgt ihr für ein sicheres und entspanntes Miteinander.

 

Rücksicht nehmen:
Denkt bitte auch an Wanderer, Radfahrer und andere Gäste, die sich in eurer Nähe aufhalten. Ein freundliches Miteinander macht den Erlebnisort für alle angenehm.

 

Sauberkeit:
Hinterlassenschaften eures Hundes sind bitte mit einem eigens mitgebrachten Beutel aufzunehmen und in einem der Mülleimer vor Ort zu entsorgen.

 

Vielen Dank für euer Verständnis und eure Rücksichtnahme. So bleibt der Erlebnisort Reden ein Ort, an dem sich Zwei- und Vierbeiner gleichermaßen wohlfühlen!

Barrierefreier Zugang zum Wassergarten

Der Aufzug im Erlebnisort Reden ist leider außer Betrieb.

Ein stufenloser Zugang zum Wassergarten ist weiterhin möglich.

Ihr erreicht den Wassergarten entweder über eine Rampe hinter der proWIN Akademie (weniger geeignet für Rollstuhlfahrer) und über den Behindertenparkplatz am Ende des Wassergartens.

Den Behindertenparkplatz am Ende des Wassergartens erreicht ihr bequem mit dem Auto über die Alexander-von-Humboldt-Straße (Zufahrt Mo-Fr, 6-18 Uhr möglich). Diese fahrt ihr bis zum Ende durch, bis ihr am Ende der Straße über die Zufahrtsrampe nach unten abfahren könnt. Unten findet ihr den Behinderten-Stellplatz direkt auf der Ebene des Wassergartens.

Bitte BEachten:

Die Beleuchtung im Wassergarten ist bis 22.00 Uhr eingeschaltet. Danach gibt es nur eine Notbeleuchtung, die auf Anfrage (z.B. bei Events) verlängert werden kann. Bitte wendet Euch hierfür an den Geländeeigentümer, die LEG Saar.
 

Wir bitten um einen pfleglichen Umgang mit den Pflanzen und Tieren auf dem Gelände.

Bitte entnehmt keine Fische aus den Becken und setzt auch keine Fische ein.

Bitte füttert die Enten nicht. Brot quillt im Magen auf und ist lebensgefährlich für die Tiere.