Hartfüßlerweg
Mittel
Auf insgesamt 40 Kilometern erleben Wandernde heute spannende Industriegeschichte, Natur und regionale Kulturstätten.
Details der Tour
Empfohlene Jahreszeit
- J
- F
- M
- A
- M
- J
- J
- A
- S
- O
- N
- D
Wegmarkierung
Der ungewohnt klingende Name hatte für die Betroffenen einen eher beschwerlichen Hintergrund: bevor es Bahn- und Busverbindungen gab, mussten die Bergleute aus dem nördlichen Saarland zu Fuß zu ihrer Arbeit in den Gruben im Neunkircher Raum gehen. Weil die Wege lang und beschwerlich waren, trugen sie an den Füßen hartes und derbes Schuhwerk und wurden deshalb vom Volksmund „Hartfüßler“ genannt, was ein Ehrenname war und auch geblieben ist.
Der 40 Kilometer lange Hartfüßlerweg folgt größtenteils den verbliebenen ehemaligen Bergmannspfaden. Die Wanderung beginnt in Wiebelskirchen am Wibiloplatz.
Von dort aus führt der Weg auf der Nordschleife (23 km) über Hangard und Frankenholz zum Höcherturm. Dort wendet er sich über Münchwies nach Fürth. Das Handwerk des Müllers können Sie hier in der Ölmühle Wern kennenlernen. Zurück geht es über den Steinbacher Berg nach Wiebelskirchen.
Die Südschleife (17 km) führt Sie von Wiebelskirchen Richtung Süden an der Halde am Annaschacht und am Gegenortschacht bei der Siedlung Bauershaus vorbei zur Schachtanlage Reden und zum Erlebnisort Reden. Zurück geht es über Sinnerthal nach Wiebelskirchen.