Passionskonzert an Karfreitag in St. Marien, Neunkirchen
Im diesjährigen Passionskonzert am Karfreitag, 18.04.2025, 19.30 Uhr, Kirche St. Marien, Neunkirchen, wird mit „Der Tod Jesu“ von Carl Heinrich Graun eine selten zu hörende Passionsmusik aufgeführt.
Graun, dessen Musik heute wieder vermehrt Aufführungen erlebt, zählte neben bei-spielsweise Georg Philipp Telemann zu den bekanntesten und renommiertesten deut-schen Komponisten seiner Zeit, und dies weit über seinen langjährigen Wirkungsort Ber-lin hinaus.
Um den (zeitgenössischen) Hörer intensiver und direkter ansprechen zu können, verzich-tet der Textdichter sowohl auf einen berichtenden Evangelisten als auch auf weitere „re-dende“ Personen und Personengruppen, wie sie dem heutigen Konzertbesucher vor al-lem aus den Passionen Bachs, Telemanns oder Händels geläufig sind.
In die Abfolge von Rezitativen, Arien und Chören sind, gleichsam als Ruhe- und Meditati-onsphasen, sechs Choräle eingefügt, deren Texte teilweise aus einem Berliner Gesang-buch des 18. Jahrhunderts ausgewählt wurden.
Für unsere Aufführung ist es erwähnenswert, dass der Chor, das VokalEnsemble St. Ma-rien Neunkirchen, nur aus wenigen Sängerinnen und Sängern besteht, die auch die Soli übernehmen.
Eine in jeder Hinsicht lohnende und herzergreifende Passionsmusik, die ein prominentes Beispiel aus dem Stilbereich der sog. „empfindsamen Musik“ darstellt.
Ausführende sind Jessica Quinten und Beate Günther, Sopran, Michael Hasselberg und Patrick Schnur, Tenor, Bernd Bachmann, Bass, das VokalEnsemble St. Marien Neunkir-chen sowie das Orchester „camerata Instrumentale“ und Christoph Schach am Orgel-
continuo. Die Gesamtleitung hat Jan Brögger.
Der Eintritt ist frei – Spenden willkommen!
Unterstützt wird das Konzert vom Förderverein Musikfreunde St. Marien,
weitere Infos unter: www.marienmusik-neunkirchen.de